Nur eine Plattform mit Säulenstümpfen und Kapitellen zeugt noch vom Tempel der Fruchtbarkeitsgöttin. Die Priester des aus Kleinasien stammenden Kults kastrierten sich, um durch Aufgabe der eigenen Fruchtbarkeit jene der Natur zu beschwören. Das Frühlingsfest fand seinen Höhepunkt, wenn sich geißelnde Eunuchenpriester ihr Blut der Göttin opferten.