Der Lankauer See macht's wie ein guter Bekannter: unaufgeregt, aber mit interessanten Details. 30 Hektar Wasserfläche in Schleswig-Holstein, aufgeteilt in zwei Becken, die nur durch einen schmalen Graben miteinander sprechen.
Mit durchschnittlich 7,37 Metern Tiefe hält er sich zurück, kann aber auch anders: An der tiefsten Stelle geht's 22,9 Meter nach unten. Kalkreich und geschichtet nennen ihn die Experten — klingt fancy, ist aber einfach typisch norddeutsch solide.
Das Einzugsgebiet ist mit 1,4 km² überschaubar, trotzdem schafft er es, zwischen Schlei und Trave seine eigene kleine Welt zu sein. Ein See, der weiß, was er ist: ein ruhiger Typ ohne große Allüren.