Du musst schon ordentlich in die Pedale treten, um den Lej da la Tscheppa zu erreichen. Auf 2617 Metern thront er über Sils im Engadin — weit genug weg von den Touristenmassen, die sich unten durchs Tal schieben.
Der Name klingt wie ein Zungenbrecher für Flachländer, ist aber schlicht Rätoromanisch und bedeutet so viel wie "Kappensee". Warum Kappe? Das weiß heute keiner mehr so genau. Vielleicht lag mal eine herum.
Was dich erwartet: glasklares Wasser, Bergstille und die Gewissheit, dass du dir diese Aussicht verdient hast. Der Aufstieg ist kein Spaziergang, aber genau das macht ihn wertvoll. Hier oben verstehst du, warum die Engadiner so entspannt sind — bei diesem Blick wird man automatisch ruhiger.