Die Leutaschklamm macht ihrem Zweitnamen alle Ehre: Leutascher Geisterklamm klingt schon mal deutlich spannender als der brave Hauptname. Liegt im bayerisch-tirolischen Grenzgebiet bei Mittenwald und Unterleutasch — du wandelst also zwischen zwei Ländern, ohne es groß zu merken.
Durch die Klamm rauscht die Leutascher Ache und hat über die Jahrtausende ordentlich was weggeschliffen. Das Ergebnis: steile Felswände und ein ziemlich beeindruckender Canyon.
Warum "Geisterklamm"? Vermutlich wegen der mystischen Stimmung, wenn das Wasser durch die engen Schluchten donnert und die Felswände das Echo zurückwerfen. Oder weil früher jemand mit viel Fantasie hier langgelaufen ist. So oder so — der Name ist Programm.