Du stehst vor einem See, der eigentlich gar keiner ist — zumindest nicht von Natur aus. Llyn Trawsfynydd ist ein künstlicher Stausee in Nordwales, der zwischen 1924 und 1928 angelegt wurde. Rein für den Strom.
Vier Dämme brauchte es damals, um die 4,8 Quadratkilometer Wasserfläche zu schaffen. Was darunter verschwand? Etwa 20 Liegenschaften und zwei Farmen. Für die Bewohner war das wohl weniger romantisch als für heutige Besucher.
Das Maentwrog Power Station Kraftwerk am Nordende macht heute noch seinen Job und produziert 24 MW elektrische Energie. Der See liegt bei Trawsfynydd in Gwynedd — falls du dich fragst, wie man das ausspricht: Lass es einfach die Einheimischen machen.