Du stehst vor dem größten See der Britischen Inseln — und der macht ordentlich Eindruck. 396 Quadratkilometer Wasserfläche, die sich 30 Kilometer westlich von Belfast ausbreitet. Das ist groß genug, um mal eben ganz Manhattan zu schlucken.
Mit 30 Kilometern Länge und 15 Kilometern Breite ist der Lough Neagh kein See, den du mal eben umrundest. Besonders tief wird's allerdings nicht: 25 Meter an der tiefsten Stelle. Flach, aber gewaltig.
Der Fluss Bann sorgt dafür, dass das ganze Wasser wieder abfließt — sonst würde Nordirland hier ziemlich nass werden. Ein See, der zeigt, dass es nicht immer die Alpen brauchen, um beeindruckt zu sein.