Mandø ist Dänemarks einzige Gezeiteninsel — was bedeutet, dass du bei Hochwasser schon mal nasse Füße bekommen kannst, wenn du nicht aufpasst. Die kleine 7,63 km² Insel liegt vor der Westküste Jütlands und spielt Verstecken zwischen ihren größeren Schwestern Rømø und Fanø.
Das Wattenmeer drum herum sorgt dafür, dass hier zweimal täglich das Wasser kommt und geht, als hätte jemand einen riesigen Stöpsel gezogen. Dadurch wird jeder Inselbesuch zum kleinen Abenteuer — Timing ist alles.
Trotz ihrer Winzigkeit hat Mandø sogar eine eigene kleine Kirche und bildet eine der kleinsten Kirchspielgemeinden Dänemarks. Ziemlich beeindruckend für einen Flecken Land, der kleiner ist als mancher Stadtpark. Hier ticken die Uhren definitiv anders — nämlich mit den Gezeiten.