Du stehst hier am südlichsten Zipfel der Bucht von Burgas — und damit an einem Punkt, wo die bulgarische Schwarzmeerküste eine kleine Kehrtwende hinlegt. Maslen nos ragt ins Schwarze Meer hinein, als hätte jemand die Küstenlinie mit dem Finger nach Süden gezogen.
Der Name bedeutet übrigens "Butter-Nase" — was vermutlich weniger mit Milchprodukten zu tun hat als mit der gelblichen Farbe der Klippen. Hier endet die Bucht von Burgas, und du merkst sofort: Das Meer wird offener, wilder, weniger zahm als in der geschützten Bucht dahinter.
Ein Kap wie aus dem Bilderbuch — nur ohne Kitsch.