Du kennst ihn wahrscheinlich nicht — und das ist völlig okay. Der Mont Pilat macht sich am Ostrand des französischen Zentralmassivs ziemlich rar in den Instagram-Feeds dieser Welt. Dabei hat er durchaus was zu bieten: 700 Quadratkilometer Gebirgslandschaft östlich von Saint-Étienne, eingeklemmt zwischen dem Fluss Gier und der Rhone.
Sein höchster Punkt heißt Crêt de la Perdrix und bringt es auf 1432 Meter. Klingt französisch-elegant, ist aber einfach nur der "Rebhuhn-Kamm" — weniger poetisch als gedacht.
Der Mont Pilat ist so etwas wie der entspannte Nachbar der großen Alpen-Stars. Keine Menschenmassen, keine Seilbahn-Schlangen, dafür echte Ruhe in einer Gegend, die viele Franzosen selbst erst googeln müssten. Perfekt, wenn du mal Lust auf ein Gebirge hast, das nicht ständig auf der Titelseite steht.