Der Mont Thabor macht auf 3178 Metern genau das, was ein ordentlicher Berg zu tun hat: Er ragt imposant in den Himmel und lässt dich ehrfürchtig nach oben starren. Punkt.
Er gehört zum Cerces-Massiv, einem eher unbekannten Teil der Cottischen Alpen in Savoyen. Während seine berühmteren Kollegen in den französischen Alpen die ganze Aufmerksamkeit abgreifen, steht er da und wartet geduldig darauf, entdeckt zu werden. Ein echter Geheimtipp für alle, die keine Lust auf Touristenmassen haben.
Der Name klingt übrigens biblisch — und das ist kein Zufall. Viele Berge in den Alpen wurden nach dem Berg Tabor in Israel benannt, weil frühe Mönche hier oben wohl ähnliche spirituelle Momente hatten. Bei der Aussicht auf über 3000 Metern kann man das verstehen.
Wer hier hochsteigt, bekommt echte Alpenerfahrung ohne Schnickschnack. Nur du, der Fels und die dünne Luft.