2121 Meter und ein Name, der klingt, als hätte sich ein Vandale hier mal ordentlich ausgetobt. Hat er aber nicht — der Monte Vandalino steht ganz friedlich in den Cottischen Alpen rum, etwa 50 Kilometer südwestlich von Turin.
Er ist der äußerste Punkt eines Höhenzugs, der zwei Seitentäler der Val Pellice voneinander trennt. Praktisch gesehen fungiert er als natürliche Grenze zwischen Torre Pellice und Villar Pellice — ein steinerner Schiedsrichter sozusagen.
Kein Riese unter den Alpengipfeln, aber groß genug, um sich einen ordentlichen Überblick über das piemontesische Umland zu verschaffen. Und der Name bleibt dir garantiert im Gedächtnis, auch wenn du vergisst, wie hoch er war.