Du stehst vor einem See, der früher mal ein Loch war. Ein ziemlich großes sogar — der Tagebau Bluno hat hier ordentlich gegraben, bevor das Wasser kam.
Jetzt verwandelt sich das Ganze langsam in einen 630 Hektar großen See. Das ist ungefähr so groß wie 880 Fußballfelder, falls du dir das besser vorstellen kannst. Der Neuwieser See ist Teil des Lausitzer Seenlandes, wo aus alten Gruben neue Wasserwelten entstehen.
Noch ist er nicht komplett geflutet, aber wenn er fertig ist, wird er maximal 17 Meter tief sein. Perfekt zum Baden, ohne dass du Angst vor unheimlichen Tiefen haben musst. Die Sorben nennen ihn übrigens Nowołučanski jézor — klingt gleich viel geheimnisvoller als der deutsche Name.
Ein See mit Vergangenheit also, der gerade seine zweite Karriere startet. Diesmal nasser, entspannter und definitiv fotogener.