Ein Grundwassersee mitten in Berlin — wer hätte das gedacht? Der Nikolassee versteckt sich im gleichnamigen Ortsteil und ist mit seinen 5,6 Hektar klein, aber fein.
Was hier besonders charmant ist: Der See war zuerst da, dann kam der Ortsteil. 1901 entschieden ein paar Leute, dass es hier perfekt für eine Villenkolonie wäre — und übernahmen kurzerhand den Namen vom Wasser. Praktisch gedacht.
Seit 1920 gehört das Ganze offiziell zu Berlin, und die S-Bahn hält sogar direkt am Bahnhof Nikolassee. Entspannter geht's kaum: Vom Großstadttrubel direkt ans Wasser, ohne lange Anfahrt oder komplizierte Verbindungen.
Ein See, der nicht groß angibt, aber genau das Richtige ist, wenn du mal kurz durchatmen willst.