Du stehst hier am entferntesten Anfang eines großen Flusses — ohne es zu merken. Der Nuorttit Rávdojávri liegt so unscheinbar in den Mittelgebirgshügeln der Finnmark, dass du fast an ihm vorbeiläufst. Dabei ist er die Quelle der Kárášjohka, die später zur mächtigen Tana wird.
500 Meter von der finnischen Grenze entfernt machst du quasi einen Grenzspaziergang. Die Landschaft hier oben im äußersten Norden ist karg und ehrlich — keine Schnörkel, nur Weite.
Wenn du das nächste Mal an der Tana stehst und auf den breiten Strom blickst, denkst du vielleicht an diesen kleinen See zurück. Hier fängt alles an.