Mit seinem Namen hätte er auch Hufeisen verkaufen können — aber der Östliche Rosshuf hat sich für die Bergkarriere entschieden. 3171 Meter hoch thront er im Rosshufkamm und markiert dabei ganz nebenbei die Grenze zwischen Österreich und Italien.
Osttirol hier, Südtirol da — du stehst praktisch mit einem Bein in zwei Ländern. Falls dir das zu verwirrend wird, kannst du dich ja an den österreichischen Vermesser erinnern, der 1921 bei der Erstbesteigung dabei war. Der hatte vermutlich ähnliche Orientierungsprobleme.
F. Boffa und Führer Voppichler komplettierten damals das Trio und schrieben Bergsteigergeschichte. Heute ist der Gipfel deutlich weniger einsam, aber immer noch hoch genug, um dir ordentlich die Puste zu rauben.