Eine Insel, zwei Gemeinden — bis 2008 war Otava zwischen Merimasku und Rymättylä aufgeteilt. Heute gehört sie komplett zu Naantali, aber die alten Kirchdörfer stehen noch: eins im Norden, eins im Süden.
Sechs Kilometer westlich von Naantali dümpelt Otava im finnischen Schärenmeer vor sich hin. Neben den beiden Kirchdörfern haben sich noch sechs weitere Dörfer auf der Insel breitgemacht: Hellemaa, Poikko, Kauppila, Maskulainen, Heinänen und Röölä. Namen, die sich anhören wie ein finnischer Zungenbrecher-Wettbewerb.
Typisch Schärenmeer eben — viele kleine Orte, viel Wasser dazwischen, und jeder Flecken hat seine eigene Geschichte.