Zwischen Berlin und Potsdam versteckt sich eines der letzten großen Waldstücke der Region — und das hat eine ziemlich royale Vergangenheit. König Friedrich Wilhelm I. ließ hier 1730 sein Jagdschloss Stern bauen, um Parforcejagden zu veranstalten. Falls du dich fragst: Das ist die Jagdart, bei der Hirsche zu Tode gehetzt werden. Charmant.
Heute geht es deutlich entspannter zu. Auf 2350 Hektar kannst du durchatmen, während der Wald seinen Job als "klimatische Ausgleichsfläche" macht — klingt technisch, heißt aber einfach: Er sorgt dafür, dass Berlin nicht komplett überhitzt.
Besonders kurios: Ein Teil des brandenburgischen Waldes gehört tatsächlich Berlin. Dank eines "Jahrhundertvertrags" von 1915, der immer noch gilt. So viel zu deutscher Gründlichkeit bei Vertragsabschlüssen.