Du findest sie im Banat, einer Region, die zwischen Rumänien und Serbien mal hin und her wechselte, als wäre sie ein Ping-Pong-Ball der Geschichte. Die Peștera Comarnic wurde 1856 entdeckt — zu einer Zeit, als andere noch dachten, Tropfsteine wären gefrorene Tränen von Berggöttern.
1946 stellte die rumänische Akademie die Höhle unter Naturschutz. Kluge Entscheidung, denn Tropfsteine wachsen etwa so schnell wie Bürokratie vorankommt — nämlich im Millimeter-pro-Jahrzehnt-Tempo.
Seit 1983 gehört sie zum Nationalpark Semenic-Cheile Carașului. Ein Name, bei dem selbst Rumänen zweimal schlucken müssen. Das Banat ist übrigens perfekt für Leute, die gerne abseits der Touristenströme unterwegs sind — hier kennst du noch jeden Tropfstein persönlich.