Du kennst sie vielleicht gar nicht, aber ohne Peberholm würdest du nicht so entspannt von Kopenhagen nach Malmö fahren können. Diese künstliche Insel ist der heimliche Star der berühmten Öresundbrücke.
Fünf Jahre lang, von 1995 bis 2000, schütteten Bauarbeiter hier einfach den ganzen Aushub vom Meeresgrund auf. Was übrig blieb? Eine brandneue Insel mitten im Öresund. Praktisch, wenn man eine Brücke zwischen Dänemark und Schweden bauen will.
Der Name ist übrigens ein kleiner Scherz der Dänen: Nur einen Kilometer nördlich liegt die natürliche Insel Saltholm — das "Salzinselchen". Also nannten sie die neue Nachbarin kurzerhand Peberholm, das "Pfefferinselchen". Salt und Pfeffer, verstehst du?
Heute gehört die Insel zu Dänemark und macht genau das, wofür sie gebaut wurde: Sie hält die Brücke über Wasser. Unspektakulär, aber effektiv.