Du findest diese Karstquelle am Nordfuß des Toten Gebirges — und der Name hält, was er verspricht. Hier entspringt die Pießling auf 710 Metern, direkt aus dem Berg heraus.
Was aussieht wie ein ganz normaler Quelltopf, ist tatsächlich der Eingang zu einem ausgedehnten Höhlensystem. Unter Wasser geht's weiter, aber auch an der Luft kannst du durch die Gänge kriechen. Höhlenforscher haben dem Ganzen die Katasternummer 1636/3 verpasst.
Typisch für Karstquellen macht die Pießling, was sie will: Mal sprudelt mehr Wasser, mal weniger. Das Tote Gebirge hat viele solcher Quellen, aber diese hier ist die wichtigste. Seit 1978 steht sie unter Naturschutz — zu Recht, würde ich sagen.