Du suchst einen Baum und findest eine Geschichte. Die Preißhausbuche war mal ein echtes Naturdenkmal auf 886 Metern — bis sie in den 70ern einfach zusammenbrach. Ihr Stamm war so ausgehöhlt, dass selbst die Erzgebirgsluft nicht mehr half.
Die ursprüngliche Rotbuche stand hier seit dem 17. Jahrhundert bei einem einsamen Waldhaus, direkt an der sächsisch-böhmischen Grenze. Ziemlich dramatische Kulisse für einen Baum. Als das Original dann doch aufgab, pflanzten 1966 die Breitenbrunner Heimatfreunde kurzerhand eine neue.
Diese Buche II steht noch heute zwischen Johanngeorgenstadt, Breitenbrunn und Rittersgrün. Der Anton-Günther-Weg führt direkt daran vorbei — praktisch, falls du ohnehin in der Gegend wanderst. Ein Naturdenkmal mit Ersatzbank sozusagen.