Du suchst einen Berg mit Namen, der klingt wie ein italienisches Gedicht? Bitte schön: Prima Pala di San Lucano. Der Name ist länger als so manche Bergwanderung.
2221 Meter hoch thront diese Hochfläche in den Dolomiten und gehört zur Palagruppe — einer Gegend, wo die Berge Namen tragen wie Opernhelden. Die Prima Pala ist dabei eher der stille Typ, der sich vollständig im Gebiet von Taibon Agordino versteckt.
Technisch gesehen ist sie eine Hochfläche, kein spitzer Gipfel. Das macht sie sympathisch bodenständig in einer Gegend, wo sonst alle Felsen dramatisch in den Himmel stechen. Manchmal wird sie auch einfach nur "Prima Pala" genannt — als hätte jemand den ellenlangen Namen satt bekommen.