Du stehst am äußersten Ende der Lofoten — weiter draußen geht's nicht mehr. Røstlandet ist die größte Insel im Røst-Archipel und trotzdem nur 3,6 Quadratkilometer groß. Ziemlich überschaubar also.
Die Insel ist flach wie ein Pfannkuchen — gerade mal 11 Meter über dem Meeresspiegel. Keine dramatischen Gipfel hier, dafür umgeben dich zahllose kleine Inseln, die größtenteils unbewohnt vor sich hin existieren. Ein bisschen wie ein Archipel-Puzzle, bei dem die meisten Teile leer bleiben.
Etwa 80 Prozent aller Røstværinger — so heißen die Einwohner hier wirklich — leben auf dieser einen Insel. Hier findest du auch das Verwaltungszentrum der Kommune Røst. Klingt wichtig, ist aber eben alles sehr klein und gemütlich dimensioniert.
Manchmal wird die Insel auch Heimlandet genannt, was irgendwie passend ist: Am Ende der Welt fühlt sich Heimat eben besonders an.