Der Bach Rak hatte mal eine ziemlich coole Höhle — bis ihm die Decke auf den Kopf fiel. Buchstäblich. Was übrig blieb? Eine 2,5 Kilometer lange Schlucht mit zwei natürlichen Steinbrücken, die aussehen wie Höhleneingänge ohne Höhle dahinter.
Die große und die kleine Naturbrücke stehen etwa zwei Kilometer voneinander entfernt und sind pure Geologie-Poesie. Der Rak fließt immer noch stur seinen Weg, verschwindet am Ende einfach in der Weberhöhle und lässt dich mit offenem Mund zurück.
Seit 1949 ist das Ganze Naturreservat — zu Recht. Hier kannst du durch eine Landschaft spazieren, die eigentlich unter der Erde gehört, aber durch geologische Launen an die Oberfläche kam. Karst macht eben, was Karst will.
Das alles liegt praktisch vor der Haustür von Cerknica, falls du eine Adresse für dein Navi brauchst. Und keine Sorge: Du musst nicht kriechen oder eine Stirnlampe mitbringen — die "Höhle" ist nach oben offen.