Mit 304 Metern ist der Rauenstein kein Gigant — aber das muss er auch nicht sein. Als Tafelberg in der Sächsischen Schweiz hat er andere Qualitäten: Er thront mitten in der Elbschleife bei Rathen und zeigt dir, was Sandstein so draufhat.
Fast komplett bewaldet, aber mit ein paar markanten Felswänden, die ordentlich was hermachen. Der Berg fällt steil zum Elbtal ab — da merkst du die 300 Meter dann doch.
Schon 1884 haben findige Leute gemerkt, dass hier Touristen hinwollen. Seit 1893 steht auf dem Plateau eine Berggaststätte. Logisch eigentlich: Wer klettert, hat Durst.
Der Rauenstein macht keine große Show, aber er liefert ab. Typisch sächsische Bescheidenheit mit Aussicht.