Stiefelförmig liegt sie da im äußersten Südwesten Islands — und seit 2021 hat sie ordentlich Feuer unterm Hintern. Reykjanesskagi macht gerade durch, was Island am besten kann: Vulkane spucken lassen.
Fagradalsfjall und die Sundhnúkur-Kraterkette sorgen für das Spektakel. Mehrere Ausbrüche haben die Halbinsel südwestlich von Reykjavík zur heißesten Adresse der Insel gemacht. Im wahrsten Sinne des Wortes.
Der Name ist übrigens etwas verwirrend: Reykjanesskagi bedeutet Reykjanes-Halbinsel, aber Reykjanes wird heute meist nur für die äußerste Südwestspitze verwendet. Also quasi die Ferse des Stiefels. Du merkst schon — die Isländer haben ein Faible für komplizierte Geografienamen und einfache Metaphern.