Die Ria von Aveiro zieht sich 45 Kilometer die portugiesische Westküste entlang — von Ovar bis nach Mira. Klingt erstmal nach viel Strecke, aber das Beste kommt bei der Stadt Aveiro selbst: Hier wird die Wasserlandschaft richtig breit und macht sich auf 11 Kilometern so richtig gemütlich.
Das Ganze ist eigentlich die Mündung des Rio Vouga, der hier auf den Atlantik trifft. Dabei entstehen diese typischen Lagunen und Kanäle, für die Aveiro berühmt ist. Die Einheimischen nennen es gerne das "Venedig Portugals" — wobei die bunten Boote hier deutlich entspannter unterwegs sind als die Touristengondeln in Italien.
Sogar die Uni Aveiro hat sich den besten Platz gesichert: Der Campus liegt direkt an der Wasserlandschaft. Wurde in den 80ern vom Architekten Nuno Portas umgestaltet — vermutlich auch, weil er wusste, dass Studieren mit Wasserblick einfach angenehmer ist.