Du stehst auf einem der ungewöhnlichsten "Berge" Deutschlands — gebaut aus dem Schutt des Zweiten Weltkriegs. Die Rixdorfer Höhe türmt sich 67 Meter über Berlin-Neukölln auf und hat eine Geschichte, die kein Alpengipfel toppen kann.
Was aussieht wie ein ganz normaler Hügel, ist eigentlich ein Monument der Nachkriegszeit. Hier wurde literweise Trümmerschutt aufgeschüttet, bis ein anständiger Berg dabei herauskam. Okay, 67 Meter sind jetzt nicht gerade Mount Everest — aber für Berlin reicht's allemal.
Der Blick von oben ist trotzdem nicht schlecht. Und die Ironie, dass einer der höchsten Punkte der Stadt aus deren Zerstörung entstanden ist, hat schon was. Geschichte zum Anfassen, nur anders als gedacht.