Ein Vulkan, der seinen Job vor 50.000 Jahren an den Nagel gehängt hat. Der Roccamonfina macht heute einen ziemlich entspannten Eindruck — nur ab und zu wackelt noch kurz die Erde und mineralisiertes Wasser blubbert vor sich hin.
Seine Caldera ist knapp 6 Kilometer breit. Groß genug, dass sich mittendrin sogar ein ganzer Ort namens Roccamonfina gemütlich gemacht hat. Du wohnst quasi im Vulkanschlund — kann nicht jeder von sich behaupten.
650.000 Jahre lang hat er ordentlich Feuer gespuckt, bis ihm irgendwann die Puste ausging. Heute liegt er mitten im Regionalpark Roccamonfina-Foce Garigliano und macht auf harmloser Berg. Seine 25 Kilometer Umfang verteilen sich zwischen diversen italienischen Gebirgszügen und dem Garigliano-Tal.
Ein Vulkan im wohlverdienten Ruhestand also. Kampanien hat ja schließlich noch andere feurige Kandidaten zu bieten.