Der Rohrauer Größtenberg macht seinem Namen alle Ehre — zumindest was die Höhe angeht. 1810 Meter im Sengsengebirge, und dabei ziemlich unaufgeregt.
Nach Norden zeigt er dir seine wilde Seite: Eine 700 Meter hohe Wand bricht schroff ins Niklbachtal ab. Ziemlich dramatisch für österreichische Verhältnisse. Die Südseite gibt sich deutlich entspannter — mäßig steil und voller Bergkiefern, die hier ihre ausgedehnten Felder haben.
Im Sommer kommst du meist nur vorbei, wenn du das ganze Sengsengebirge überschreitest. Der Berg liegt praktisch am Höhenweg und wird eher mitgenommen als gezielt besucht. Im Winter sieht die Sache anders aus — dann pilgern die Skitourengeher hier hoch.
Am Gipfel wartet keine große Show auf dich. Nur ein Wegweiser mit Gipfelbuch. Manchmal ist weniger eben mehr.