Der Roßgundkopf macht seinem Namen alle Ehre — mit 2139 Metern steht er da wie ein störrisches Ross in den Allgäuer Alpen. Dabei ist er eigentlich nur der kleine Bruder vom Alpgundkopf, aber hey, auch Nebengipfel haben ihre Berechtigung.
Du findest ihn in der Gruppe der Schafalpenköpfe, eingequetscht zwischen Rossgundscharte und Alpgundscharte. Klingt wie ein Zungenbrecher? Ist es auch. Aber die Orientierung ist simpel: nordöstlich der einen Scharte, südwestlich der anderen — und schon bist du mittendrin im bayerischen Bergchaos.
Wer hier hochsteigt, macht das meist nicht als Hauptziel, sondern eher als Bonus-Gipfel. Ein Nebenschauplatz mit ordentlicher Aussicht, ohne dass du dich durch Touristenmassen kämpfen musst.