Du denkst bei Kopenhagen an kleine Meerjungfrauen und bunte Häuser? Dann kennst du noch nicht den Rundetårn. Der runde Turm steht mitten in der Stadt und macht seit 350 Jahren das, was er am besten kann: den Himmel beobachten.
Ursprünglich war er als Observatorium gebaut -- damals noch für echte Astronomen mit dicken Büchern und komplizierten Berechnungen. Heute gucken hier Touristen durch Teleskope und staunen über Sterne, die sie zwischen den Straßenlaternen gar nicht vermutet hätten.
Das Besondere am Rundetårn? Du läufst nicht etwa Treppen hoch, sondern spiralförmig eine Rampe hinauf. Angeblich ist hier mal Zar Peter der Große zu Pferde hochgeritten. Ob das stimmt, weiß keiner so genau -- aber die Geschichte passt zu diesem eigensinnigen Turm.
Oben angekommen wartet eine ziemlich gute Aussicht über die Dächer Kopenhagens. Und falls du Lust auf Kultur hast: Im Turm gibt es regelmäßig Ausstellungen. Astronomie trifft Kunst -- funktioniert besser als man denkt.