Der Name ist Programm: Der Sagzahn ragt mit seinen 2228 Metern wie ein zackiger Sägezahn aus dem Rofangebirge heraus. Von Süden sieht er zwar nur wie ein unscheinbarer Felsbuckel aus — aber das täuscht gewaltig.
Dreh dich mal nach Osten und schau dir seine Wände aus Hauptdolomit an. Dann verstehst du, warum er über die vorgelagerten Almen thront wie ein steinerner Boss. Das harte Gestein macht ordentlich was her.
Vom Achensee oder von Münster im Inntal kommst du relativ entspannt zu ihm hoch. Deshalb ist er bei Bergsteigern und Kletterern ziemlich beliebt — ein 2000er, der nicht gleich dein ganzes Wochenende frisst, aber trotzdem Eindruck schindet.