Du kennst ihn wahrscheinlich nicht — aber das macht nichts. Der Saloberkopf im Lechquellengebirge ist auch kein Gipfel, der groß angibt.
Rein geografisch gesehen ist er ziemlich unspektakulär: niedrige Dominanz, mickrige Schartenhöhe. Eigentlich würde sich kein Mensch für ihn interessieren. Würde.
Dann kamen die Sessellifte. Mehrere davon. Plötzlich war aus dem unscheinbaren Berg ein "Schiberg" geworden — so nennt man das, wenn Marketing auf Topografie trifft. Funktioniert offenbar: Touristisch ist der Saloberkopf heute ziemlich bedeutsam.
Manchmal braucht es halt die richtige Infrastruktur, um aus einem Niemand einen Somebody zu machen.