Du kennst Venedig? Dann kennst du San Giorgio in Alga wahrscheinlich nicht. Diese kleine rechteckige Insel versteckt sich zwischen der berühmten Giudecca und dem Festland bei Fusina — gerade mal 1,5 Hektar groß.
Früher stand hier ein Kloster, das es 800 Jahre lang gemütlich ausgehalten hat. Von 1000 bis 1806, um genau zu sein. Dann kam Napoleon und machte Schluss mit der Idylle.
Was danach passierte, war wenig romantisch: Die Insel wurde zur Festung umgebaut und gleichzeitig als Steinbruch genutzt. Bis zum Zweiten Weltkrieg haben sie hier Steine abgebaut — vermutlich auch die vom alten Kloster.
Heute siehst du nur noch Ruinen und viel Grün. Kein Massentourismus, keine Vaporetti voller Selfie-Sticks. Nur du, die Geschichte und das Wasser drumherum.