Das ehemalige Gerbereiviertel am linken Temo-Ufer war weit genug vom Zentrum entfernt, um Geruchsbelästigung zu vermeiden. Das Handwerk geht bis auf die Römerzeit zurück. Ende des 19. und Anfang des 20. Jahrhunderts entstanden pinkfarbene Gebäude für die Werkstätten. Heute beherbergt eines davon das Museo delle Conce mit Maschinen, Bottichen und Gerberzubehör. Der mittelalterliche Stadtteil ist ein Labyrinth aus Kopfsteinpflasterstraßen und Treppen. Hier sieht man noch Frauen, die vor ihren Häusern sitzen und klöppeln.