Hier lag mal Sachsens größter Braunkohletagebau — jetzt planscht du im Tagebaurestloch. Der Schladitzer See ist das, was übrig bleibt, wenn die Bagger weg sind und die Natur sich das Loch zurückholt.
Elf Kilometer nördlich von Leipzig findest du diesen künstlichen See, der trotz seiner industriellen Vergangenheit ziemlich entspannt daherkommt. Keine dramatischen Berge drumherum, keine jahrhundertealte Geschichte — nur Wasser, wo früher Kohle lag.
Das Mitteldeutsche Seenland hat einige dieser umgewandelten Tagebaue zu bieten, und der Schladitzer See macht da keine Ausnahme. Du bist hier weder der erste noch der letzte, der im ehemaligen Bergbaugebiet schwimmen geht. Manchmal ist das Naheliegende ja auch ganz okay.