Der Schrolik ist einer der vier Krickenbecker Seen bei Nettetal – und verdankt sein Dasein dem guten alten Torfabbau. Vom 16. bis zum 19. Jahrhundert haben hier fleißige Hände Moore abgetorft, bis daraus Wasserflächen wurden. Nicht gerade romantisch, aber effektiv.
Das Flüsschen Nette half mit und sorgte dafür, dass aus den Torfgruben richtige Seen wurden. Seit 1938 steht die ganze Gegend unter Naturschutz – nachdem jahrhundertelang abgebaggert wurde, darf sich die Natur hier wieder selbst organisieren.
Du findest den Schrolik zusammen mit seinen drei See-Geschwistern am linken Niederrhein. Aus Industriegeschichte ist Naturidyll geworden – manchmal läuft's eben doch gut aus.