Der monumentale Triumphbogen jenseits der Talfer war jahrzehntelang das umstrittenste Bauwerk Südtirols. Das 1928 eingeweihte Marmor-Monument nach Plänen von Marcello Piacentini symbolisierte die Unterdrückung durch den italienischen Faschismus. Eine permanente Dokumentationsausstellung bietet heute eine akzeptable Lösung im Umgang mit dem Monument. Das Siegesdenkmal sollte unmissverständlich symbolisieren, wer hier das Sagen hat. Nach jahrzehntelanger Kontroverse dient es seit 2014 als Mahnmal gegen Totalitarismus mit einer umfangreichen Dokumentationsausstellung über Faschismus und Nationalsozialismus in Südtirol.