Du musst schon ziemlich hartnäckig sein, um zum höchsten Punkt der Schemnitzer Berge zu kommen. Der Sitno macht es dir nicht leicht — steile Andesit-Felswände umringen das Gipfelplateau von drei Seiten, als würden sie sagen: "Hier kommt nicht jeder rauf."
Mit 1009 Metern ist er zwar kein Gigant, aber immerhin Chef seiner Berggruppe. Oben angekommen, teilst du dir den Gipfel mit einer Aussichtswarte, einer Berghütte und einer Sendeanlage. Gemütlich-technischer Mix sozusagen.
Das Ganze liegt im Landschaftsschutzgebiet Štiavnické vrchy, falls du dich fragst, warum hier alles so ordentlich aussieht. Der Sitno steht auf dem Gemeindegebiet von Ilija und wartet darauf, dass du ihn besuchst — aber eben nur, wenn du wirklich willst.