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Natur

Spandowerhagener Wiek

Eine Bucht mit ziemlich kompliziertem Namen, die sich zwischen Usedom, der Halbinsel Struck und dem vorpommerschen Festland ausbreitet. Die Spandowerhagener Wiek sieht aus wie ein Halbkreis und ist der Ort, wo Peenestrom und Greifswalder Bodden aufeinandertreffen.

An der Südwestküste liegen die Fischerdörfer Spandowerhagen und Freest – authentische Orte, die noch wissen, wie Fisch schmeckt, bevor er in die Tiefkühltruhe wandert. Weniger Glück hatte das kleine Freesendorf: Das musste in den 70ern dem Kernkraftwerk Nord weichen und verschwand komplett von der Landkarte.

Heute erinnert nur noch der verlandete Freesendorfer See daran, dass hier mal Menschen gewohnt haben. Der See hat immerhin noch Verbindung zu Bodden und Wiek – sozusagen das Gegenteil von splendid isolation.

Eine Bucht mit Geschichte, die zeigt: Manchmal gewinnt die Natur, manchmal die Technik. Und manchmal ist einfach nur das Wasser da und macht sein Ding, egal wie kompliziert der Name ist.

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