Mit 518 Metern ist der Steinkopf nicht gerade ein Riese — aber er weiß, wie man sich in Szene setzt. Als östlichste Taunus-Erhebung über 300 Meter steht er da wie ein Ausrufezeichen am Ende des Gebirges.
Während andere Berge sich in der Masse verstecken, macht der Steinkopf sein eigenes Ding. Mit einer Dominanz von über 10 Kilometern gehört er zu den fünf eigenständigsten Gipfeln im Taunus. Heißt: Er braucht keine Nachbarn, um zu beeindrucken.
Für die Wetterau ist er so etwas wie ein Leuchtturm — nur ohne Meer. Eine weithin sichtbare Landmarke, die dir schon von weitem zuwinkt. Kein Wunder bei 173 Metern Prominenz über der Umgebung.
Der Berg teilt sich diplomatisch zwischen Ober-Rosbach und Pfaffenwiesbach auf. Zwei Orte, ein Gipfel — funktioniert offenbar bestens.