Strynø Kalv ist sozusagen das kleine Geschwisterchen von Strynø — nur 45,8 Hektar groß und seit Ende der 60er komplett menschenleer. Liegt in der "Dänischen Südsee" südlich von Tåsinge und macht seinem Namen alle Ehre: "Kalv" bedeutet Kalb, und tatsächlich wirkt die Insel wie ein kleiner Ableger der größeren Nachbarinsel.
Seit über 50 Jahren hat hier niemand mehr gewohnt. Die Natur hat das Kommando übernommen und macht, was sie will.
Verwaltungstechnisch hat Strynø Kalv schon einiges mitgemacht: Gehörte mal zu Sunds Herred, dann zu Rudkøbing Kommune, und seit 2007 zur Langeland Kommune. Typisch dänische Gemeindereform-Geschichte — auch kleine Inseln müssen mit der Zeit gehen.