Der Stølsnostinden macht gleich mal klar, wer hier das Sagen hat: Mit seinen 2074 Metern überragt er die Konkurrenz um satte 670 Meter. Das nennt man Dominanz. Sein nächster ernsthafter Rivale, der Uranostinden, steht ganze 5,4 Kilometer entfernt — Respektabstand sozusagen.
Der Berg in Vestland hat sich seinen eigenen Gletscher gegönnt: den Stølsnosbreen, der sich rund um den Gipfel breitmacht. Praktisch, wenn man als Berg mal eine Abkühlung braucht. Dazu kommen noch zwei Nebengipfel — Midtre und Austre Stølsnostinden —, die allerdings längst ihre Eigenständigkeitserklärung abgegeben haben. Mit über 50 Metern Schartenhöhe gelten sie offiziell als separate Berge.
In der Gemeinde Årdal thront er da oben und lässt die 670-Meter-Angabe in deinen Infos ziemlich mickrig aussehen. Entweder du schaust auf einen Nebengipfel oder jemand hat beim Messen geschlampt.