Svartsö gehört zu den größeren Inseln im Stockholmer Schärengarten und liegt ziemlich entspannt zwischen Möja und Ljusterö. Acht Kilometer lang, anderthalb breit — groß genug für ein richtiges Inselleben, klein genug, um sich nicht zu verlaufen.
Normalerweise wohnen hier 60 Leute, aber im Sommer explodiert die Zahl auf 800. Dann kommen die Städter mit ihren Sommerhäusern und machen aus der ruhigen Schäreninsel eine kleine Metropole. Zumindest nach schwedischen Maßstäben.
Die Infrastruktur kann sich sehen lassen: Schule für die Kleinen, Lebensmittelgeschäft, Post, sogar das staatliche Systembolaget für den Alkohol und eine Apotheke. Restaurant und Hotel gibt's auch, falls du länger bleiben willst. Alles da, was man braucht — nur die Straßen sind hauptsächlich Schotterwege und Trampelpfade. Aber hey, das ist hier Programm, nicht Problem.
Praktisch: Die Insel ist rollstuhlgerecht ausgebaut. Schweden halt.