Ein Berg namens Töpfer — klingt, als hätte hier jemand beim Namensgeben etwas zu viel Fantasie gehabt. Hat er aber nicht. Der 582 Meter hohe Gipfel im Zittauer Gebirge verdankt seinen Namen vermutlich einem Felstor, das aussieht wie zwei Kelche oder Urnen. Geologen haben eben ihren eigenen Humor.
Auf dem langgestreckten Gipfel nordöstlich von Oybin findest du allerhand verrückte Felsformationen. Als hätte die Natur hier mal richtig experimentiert. Von der Töpferbaude oben hast du dann den Rundumblick: Oberlausitzer Bergland, Riesen- und Isergebirge und die Stadt Zittau liegen dir zu Füßen.
Für sächsische Verhältnisse ist der Töpfer ein ordentlicher Brocken — und definitiv fotogener als sein Name vermuten lässt.