Das Val Mingèr versteckt sich so geschickt im Unterengadin, dass es die meisten Touristen einfach übersehen. Perfekt so.
Früher trieben hier Bauern ihre Kühe zum Sommern hoch und Bergleute buddelten nach Erz. Heute macht das Tal vor allem eins: nichts. Zumindest fast nichts — denn es gehört zum Schweizerischen Nationalpark und hat sich die Ruhe redlich verdient.
Du findest hier keine Seilbahnen, keine Almhütten mit Kaiserschmarrn und definitiv keine Selfie-Spots. Dafür Wanderwege, die dich vergessen lassen, dass da draußen noch eine Welt voller WhatsApp-Nachrichten wartet. Das Tal bei Scuol ist so entlegen, dass schon der Weg dorthin ein kleines Abenteuer ist.
Falls du also mal Lust auf ein Tal hast, das nicht auf jeder Instagram-Story auftaucht — bingo.