Die Verpeilspitze macht ihrem Namen alle Ehre. Der 3423 Meter hohe Berg im Kaunergrat versteckt sich so geschickt zwischen Kaunertal und Pitztal, dass selbst sein rätoromanischer Name darauf anspielt: verpeilt eben.
Schroffe Wände und steile Flanken machen den Gipfel zu einem respekteinflößenden Gesellen. Wer trotzdem hoch will, nimmt den Südostgrat — das ist der einfachste Weg nach oben. Von der Kaunergrathütte aus ist er gut erreichbar.
In der Ostflanke hängt noch der Neururer Ferner, allerdings mittlerweile in zwei Teilen. Auch das Eis hier ist auf unfreiwilliger Diät. Oben angekommen, ziehen sich lange Grate nach Westen und Norden — perfekt für alle, die gerne mal den Überblick behalten, nachdem sie sich nicht verpeilt haben.