Der Vordere Seekopf steht da, wo sich Matrei und Prägraten am Großvenediger die Hand reichen — genau auf der Gemeindegrenze. Mit 3280 Metern ist er Teil des Eichhamstocks in der Venedigergruppe und hat ziemlich prominente Nachbarn: die Weißspitze im Nordwesten und seinen Namensvetter, den Hinteren Seekopf, im Osten.
Der Name verrät schon: Hier gibt es einen vorderen und einen hinteren Seekopf. Du stehst quasi auf dem Vordermann der beiden.
Die Erstbesteigung ließ bis 1905 auf sich warten, als I. Heckenbleickner und E. Franzelin am 28. Juli den Gipfel für sich eroberten. Seitdem ist der Berg offiziell "bestiegen" — auch wenn er vermutlich schon vorher da war.
Ein Berg, der macht was er soll: In der Venedigergruppe für Höhenmeter sorgen und dabei nicht groß angeben.