Du stehst hier vor einem echten norddeutschen Giganten. 66 Meter hoch — damit überragt der Westerberg sogar manche Düne an der Küste.
Der bewaldete Höhenzug hat eine ziemlich coole Entstehungsgeschichte: Er ist eine Endmoräne aus der Saalekaltzeit, also praktisch ein Souvenir vom Gletscher. Der hat hier vor ein paar hunderttausend Jahren seinen ganzen Schutt abgeladen und ist dann wieder abgehauen.
Zusammen mit der benachbarten Wingst bildet er die Ostgrenze vom Land Hadeln. Klingt wichtiger als es ist, aber immerhin. Der Mischwald macht den kleinen Berg zu einem entspannten Spaziergang — wenn du mal eine Pause von der platten norddeutschen Landschaft brauchst.